Aktuelles / Vereinsleben

August 2022

Die Trockenheit der vergangenen Jahre hat auch am Baumbestand im Gelände der Feldbahn Spuren hinterlassen. Einige der dort wild gewachsenen Birken sind der Wasserknappheit und den weit verbreiteten Misteln zum Opfer gefallen. Dabei handelt es sich zum Teil um Bäume beachtlicher Größe, die erhebliche Schäden verursachen können. Daher müssen sie gefällt werden, sobald sie abgestorben sind. Das dabei entstehende Feuerholz ist eine gute Reserve für den kommenden Winter.
Die im Vorfeld des "neuen" Lokschuppens ausgebaute Drehscheibe wurde durch ein neu verlegtes Gleis ersetzt, um die noch im Schuppen abgestellte Lok wieder erreichen zu können. Auch das zweite, momentan ungenutzte Gleis wird noch von der nächstliegenden Weiche aus angebunden.
In den Streckengleisen machen sich Unterhaltungsarbeiten nötig, da Schienen und Schwellen nun schon seit vielen Jahren Dienst tun. Mit dem Vibrationsstopfer entfällt das körperlich sehr mühsame Handstopfen. Zum Teil müssen auch Spurhalter gesetzt oder Schwellen getauscht werden.

 

Juni 2022

Der Besucherandrang zu den Pfingstfahrtagen zeigte wie schon zu Ostern, dass nach den langen Monaten der pandemiebedingten Einschränkungen ein großes Interesse an öffentlichen Lustbarkeiten aller Art besteht. Und die Gäste in Glossen sollten bei herrlichem Wetter auf ihre Kosten kommen!
Bis zu drei Feldbahnzüge fuhren gleichzeitig, um des Besucherandrangs Herr zu werden. Der Wilde Robert brachte wie immer auch "Umsteiger" zur Feldbahn mit. Wenn er häufiger nach Glossen käme, könnten es noch mehr sein.
Ein besondere Premiere zu Pfingsten war die 31.(!) Ausstellung des Modelleisenbahnclubs "Saxonia" im Gemeindezentrum am Bahnhof und im Museumsgebäude der Feldbahn. Der Club musste seine Räume in Dresden aufgeben und hat sich entschieden, nach Glossen umzuziehen. Dadurch standen in der Lokomotivhalle nun alte Feldbahnloks und moderne Modellbahnanlagen nebeneinander, was einen reizvollen Kontrast ergab.

 

Februar 2022

Nachdem die zurückliegenden Wintermonate der Werkstattarbeit und der Landschaftspflege - Beseitigung und Verwertung umgestürzter Bäume - gewidmet waren, konnte nun ein lange geplanter Gleisumbau in Angriff genommen werden: der Tausch der Drehscheibe vor dem unteren Lokschuppen gegen eine normale Weiche. Die Drehscheibe lag seit 1998 an ihrem Platz und ihr hölzerner Unterbau war in den letzten Jahrzehnten völlig verrottet. Dadurch war ihre Befahrbarkeit stark eingeschränkt und zum Schluss mit Loks wie den Ns2f garnicht mehr gegeben. Außerdem hatte sich herausgestellt, dass eine Drehscheibe vor dem Lokschuppen eher hinderlich als nützlich ist. Sie soll daher einen neuen Platz im Gleisvorfeld der Abstellhalle bekommen und durch eine Weiche ersetzt werden. Auf sie ganz zu verzichten, ist nicht sinnvoll, da es sonst keine Möglichkeit gäbe, schwere Fahrzeuge in ihrer Fahrtrichtung zu drehen.

 

Chronik der vergangenen Jahre

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